Werkstatt Willkommen in: Also hereinspaziert. Es freut mich, dass Sie sich für meine Werkstatt interessieren. Gerne zeige ich Ihnen wo die Uhren etc. entstanden sind. Keine 100 Meter vor dem Haus steht die grosse Scheune, in welcher ich 2012 meine Werkstatt eingebaut habe. Auf ca. 45m2 stehen Maschinen, Regale, Werkbänke und vieles mehr. Aber was will ich da gross erklären - Bilder sagen mehr als 100 Worte: In einem der zwei offen verbundenen Räumen, wird  geschliffen, gefräst, gestrichen und und .. Die lange Werkbank ist dabei oft belagert mit Werzeug  und Spänen. Die wichtigsten Maschinen sind Winkel-  schleifer für die grobe Arbeit und der Exenterschleifer  mit bis zu 220er Schleifpapier für die feinere Arbeit.  Oft benötige ich auch den Dremel, die biegsame Welle  oder den Bandschleifer. Also Staub gibt es immer genug und meistens läuft  dabei (der laute) Industriestabsauger. Aussreichend Licht erhalte ich durch die grossen  Fenster, welche mir nebst der Neondeckenbeleuchtung  eine objektive Beurteilung des Holzes und des  Schleifzustandes erlauben  Schade, dass oft die Maschinen die gute Musik  übertönen, was meistens Countrymusik ist.  In dem anderen Raum steht die Bandsäge.  Mit einem sehr schmalen Sägeblatt kann  man damit sehr enge Kurven sauber sägen.  Sie ist noch aus Deutschland, aber auch hier  in Kanada bekomme ich dafür die passenden  Sägeblätter. Die Kappsäge dient zum Sägen von Brettern und Stäben. Eine Gährungseinstellung ist dabei oft von Vorteil. Stolz bin ich auf die alte Decoupiersäge,  welche einem Schnitzer aus dem  Schwarzwald viele Jahre dienlich war. Dass sie mal den Weg nach Kanada findet, hätte  sie bestimmt nie gedacht. Mit ihr kann man sehr feine Ausschnitte  machen, ohne in das Holz hineinsägen zu  müssen (wie z.B. bei der Bandsäge). Man bohrt dazu ein kleines Loch (3mm) in  das Holzstück und spannt das Sägeblatt  hinein. Nach dem Aussägen muss man es  wieder ausspannen. Der relativ grosse  Durchmesser des Sägetisches und des  Bügels erlaubt auch grössere Werkstücke zu  bearbeiten. Das offene Regal bietet Übersicht über  die gelagerten Bretter (wobei ich schon  wieder mehr Platz brauchen könnte).  Die Tischkreissäge wird eher für die grobe Vorarbeit eingesetzt. Zudem sind gerade längere Schnitte machbar, wobei auch hier  die Gährungseinstellung sehr nützlich ist. Bitte lachen Sie jetzt nicht über meinen rosa  Sessel. Der ist echt super. Ein guter Freund (Elmar) hat ihn mir einmal  als Geschenk speziell für die Werkstatt  mitgebracht. Er ist drehbar und schaukelt. Auf ihm kommen mir oft die besten Ideen,  welche ich dann skizzenhaft festhalte.  Manchmal gönne ich mir hier auch eine  Pause und rauche dazu meine Pfeife.  Davor steht der Ofen, welcher der ganzen  Werstatt eine angenehme Temperatur schenkt  (Brennholz haben wir hier in Kanada  bestimmt genügend).  Hier mal ein Blick vom hinteren Raum in  den vorderen. Man erkennt den Industriestaubsauger und  den kleinen Arbeitstisch in der Mitte. Ich habe ihn mit Teppichboden überzogen,  so dass ich darauf schonend schleifen kann.  Durch die Fenster kann ich gut die Pferde  beobachten. Manchmal schauen sie auch  rein und denken was ich wohl wieder  herstelle.  So, ich hoffe Ihnen einen kleinen Einblick in mein Arbeitsumfeld gegeben zu haben (zumal ich die Werkstatt für die Bilder extra sauber gemacht habe). Es macht auf jeden Fall viel Spass in einem so idealen Umfeld kreativ zu sein. Oft vergesse ich dabei die Zeit und das Handy klingelt - “das Essen ist fertig”.